Weg der Liebe

¤ Jeder Augenblick gibt dir neu die Möglichkeit, deine Liebesaufgabe 
    hier auf der Erde zu leben. Dein ganz persönliches Licht beizutragen.
(Azafiel) ¤

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Weg der Liebe
- Inspiration & Herzensheilung
Katharina Sebert
Blutenburgstraße 84
80636 München
info@Weg-der-Liebe.com
www.Weg-der-Liebe.com

Mein Weg der Liebe

¤ Ich möchte gerne dazu beitragen, dass sich viele Menschen für den Weg der Liebe entscheiden - beruflich und privat. Und deshalb möchte ich Dich dazu einladen, mitzuteilen, wie Dein Weg der Liebe aussieht und wie Du Dich dafür einsetzt und engagierst. Diese Liste soll dazu beitragen, Anregung und Inspiration zu finden.¤ 

¤ Im Herbst 2011 beginnt wieder die Seminarreihe "Mein Weg der Liebe".
    Nähere Informationen dazu findest Du hier.
¤

Wie bringst Du Liebe und Licht in die Welt? oder
Was trägst Du dazu bei, dass das Zusammenleben in unserer Welt ein friedliches, liebevolles und schönes Miteinander ist?

Schreib mir einfach kurz in einer Email an info@Weg-der-Liebe.com
Ich nehme Deinen Weg der Liebe gerne hier auf! 

Von Herzen Danke an alle, die zu dieser Seite hier beitragen
und ihre Liebe und ihr Licht in die Welt tragen!

Fritzi schreibt:
"Ich habe eine ganz kleine Katzenpension in München-Neuhausen, wo ich Katzen während der Abwesenheit ihrer Besitzer aufnehme. Sie werden hier intensiv je nach ihren Bedürfnissen betreut und haben engen Kontakt zu mir und meinen Hunden und Katzen, wenn sie das möchten. Wenn sie aufgeschlossen und friedlich sind, leben sie zusammen mit mir und meinen Tieren in der Wohnung. Wenn sie mehr Rückzug wünschen, haben sie ein liebevoll eingerichtetes Katzenzimmer für sich.
Da ich die dringende Notwendigkeit sehe und dazu in der Lage bin, bin ich sehr aktiv in Tierschutzangelegenheiten und nehme immer wieder heimatlose Katzen auf, um deren optimale Vermittlung ich mich dann kümmere. Leider ist es nach wie vor dringend notwendig, sich der Überbevölkerung von Hunden und Katzen weltweit anzunehmen. Besonders wichtig sind hier umfassende Kastrationsaktionen, aber eben auch die Versorgung und Vermittlung sehr zahmer Tiere. Ich bekomme so viele Anfragen um Hilfe aus Deutschland und dem Ausland, dass es mein größter Wunsch wäre, den Tierschutz etwas professioneller zu betreiben. Hierzu brauche ich aber mehr Platz, wo ich z. B. auch ein Quarantäne-Zimmer für neue Tierschutztiere habe, damit sie keine Parasiten oder Krankheiten einschleppen.
Schön wäre ein Häuschen mit Garten und mehreren Zimmern, so dass ich die Katzenpension ein wenig vergrößern könnte (ich habe enorm viele Anfragen!) und damit auch mehr Geld für den Tierschutz verdienen könnte. Zusätzlich wäre dann eben auch das Quarantäne-Zimmer möglich, bevor die Vermittlungstiere in meine eigene Tierfamilie integriert werden können.
Solltest Du als Leserin oder Leser von einem passenden und günstigen Häuschen wissen, wäre es schön, wenn Du mir das erzählen könntest. Wegen der Katzenpension und meiner Arbeit sollte es im Münchner Raum sein.
Da mir noch das nötige Kleingeld fehlt, mich meine Idee aber so beseelt, versuche ich, über "Wer wird Millionär" der Verwirklichung dieses Traums näher zu kommen - falls ich eingeladen werde .....
NICHTS IST MÄCHTIGER ALS EINE IDEE, DEREN ZEIT GEKOMMEN IST! Diese Erfahrung habe ich schon öfter gemacht und bin deshalb zuversichtlich, dass meine Idee sich bald verwirklichen lassen wird.
Wenn Du Hinweise über so ein Häuschen hast, dann würde ich mich sehr freuen, von Dir zu hören. Danke!" 
Friederike Rajmann: fritzi@fritzis-katzenpension.de

Dorothee schreibt:
"Danke für dieses Forum! Ich lese hier immer mal wieder und freue mich daran. Irgendwie baut es mich auf, von so vielen Menschen so persönliche Dinge zu lesen und mich daran zu freuen, was jeder und jede Einzelne tatsächlich beitragen kann und dass jedes Engagement wichtig ist, auch wenn es dem Einzelnen so klein, unwichtig oder marginal erscheint. Hier, wo alles zusammengeführt ist, ist spürbar, wie wirklich jedes Wesen wichtig und bedeutsam ist.
Das war für mich auch so deutlich sichtbar, als in Berlin Mitte September und hier in München Anfang Oktober so viele Menschen zusammen kamen, um gegen die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke zu demonstrieren. Familien mit Kindern, Paare, Einzelne, ganze Gruppen - auch aus dem benachbarten Ausland und aus weit entfernten Gegenden Deutschlands sind hier zusammen gekommen, um gemeinsam und friedlich ihre Meinung zu äußern und deutlich zu machen. Menschen aller Altersstufen kamen zusammen. Sie tanzten auf den Straßen, sie sangen gemeinsam und bildeten in München eine über 10 km lange Menschenkette. Es war zutiefst beeindruckend und berührte mich sehr. Denn hier kamen Menschen zusammen, die deutlich machten, dass wir viele sind, denen der Erhalt der Erde und ihrer Bewohner wichtig ist. 
Ich persönlich schätze hierfür mittlerweile auch sehr das Internet, das eine solche Vernetzung von Menschen mit gemeinsamen Zielen und Hoffnungen möglich macht. Ich beteilige mich regelmäßig an Aktionen, die von Greenpeace, Campact, Regenwald.org, Avaaz und anderen durchgeführt werden. Und wir haben so viel Erfolg, wenn wir uns zusammentun und gemeinsam und friedlich unsere Stimmen erheben und ihnen Ausdruck verleihen. Es gibt eine friedliche Welt! Es gibt eine Welt, in der Geben und Nehmen ausgeglichen sind! Es gibt Eine-Welt - für alle!
Dafür setze ich mich ein, dafür engagiere ich mich ehrenamtlich, dafür lebe ich. Das ist das, was ich beitrage und ich freue mich daran."

Ruth schreibt:
"Mein Garten! Es ist mein Garten, es ist das Draußensein in der Natur, die frische Luft zu allen Jahreszeiten, die wunderbare schwere Erde, der Regen, die Sonne und all das Wunderschöne, das wächst und gedeiht! Ich habe lange nachgedacht, wie ich Liebe und Licht in die Welt bringe und immer wieder ging ich dafür in meinen Garten und mir wurde deutlich und sehr bewusst, dass er es ist, über den ich Meines zur Welt beitrage. Indem ich dieses Stückchen Land pflege und hüte, indem ich dort alles dazu beitrage, dass es dem Boden gut geht, dass die Pflanzen gedeihen können und die Tiere. Ich freue mich an den Igeln in meinem Garten, an den Bienen, die mich und die Blüten besuchen, an den Schmetterlingen und den Ameisen, die dazu beitragen, dass mein Garten sauber ist, an den Würmern im Boden. Ach, an allem! Letzten Sommer habe ich ein "Insektenhotel" gebaut und jedes Jahr freue ich mich an den vielen Duftpflanzen, die die Schmetterlinge anlocken. Was das für eine Pracht ist und wie es da an manchen Tagen summt und schwirrt! Für die Vögel habe ich Nistkästen aufgehängt und freue mich, wenn sie ihre Jungen bei mir im Garten aufziehen und hier ein Zuhause finden, in dem sie sich hoffentlich wohl fühlen. Ja, liebe Katharina, und es ist schön, das jetzt so klar sehen zu können, dass ich hierüber etwas beitragen kann!"

Claudia schreibt:
"Liebe Katharina, schon als Du mich gefragt hast, ob ich nicht etwas schreiben wolle, jubelte mir das Herz. Wie schön, dachte ich mir, dass Du denkst, dass ich wohl etwas beitragen kann zur Welt. In einem guten Sinne. Das gab mir Mut und Aufwind und so habe ich mich bemüht, die richtigen Worte dafür zu finden.
Ich liebe es zu kochen. Am liebsten koche ich dabei für Freunde und probiere immer wieder etwas Neues aus. Ich schmecke ab und verändere Rezepte, ich versuche wunderbare Varianten von Rezepten und gebe meine Erkenntnisse gerne weiter. Ich koche mit dem, was in meinem Garten wächst, was ich in der Natur auf meinen Spaziergängen finde: Schafgarbe, Ringelblume, Kornblumen, Lavendel oder Heidekraut. Ich fertige Salben und Seifen an, mir macht es Freude, Sirup aus Holunderblüten und Saft aus ihren Beeren anzufertigen. Ich setze Öle mit Gewürzen und Kräutern an und verfeinere Essig mit Früchten oder Beeren. Ich verschenke viele dieser wunderbar-schmackhaften Dinge, die die Natur uns schenkt und hin und wieder verkaufe ich auch etwas auf einem kleinen Wochenmarkt. Das macht mir so viel Freude! Und ist vielleicht mein kleiner Beitrag und Dank an die Fülle der Natur!"

Klaus schreibt:
"Du fragst mich, was ich zu Liebe und Licht in der Welt beitrage und dafür, dass das Zusammenleben in unserer Welt ein friedliches und liebevolles Miteinander ist. 
Viel ist mir da erst mal nicht eingefallen und erstaunt war ich über Deine Frage. Und dann habe ich all die Briefbeiträge von den anderen Menschen gelesen und mir gedacht: wie schön, das zu lesen!
Ich habe mich mehrmals hingesetzt und diese Beiträge gelesen und gemerkt, wie sehr es mich aufbaut und freut, wenn ich sie lese. Und dann war mir klar, Katharina, warum Du mich gefragt hast. Und Du hast gesagt, dass es gut tut, so etwas aufzuschreiben, weil es auch noch mal eine andere Kraft hat. Also habe ich mich drangesetzt.
Liebe Menschen, die Ihr das mal lesen werdet, ich bin einer wie Ihr. Ganz gewöhnlich, ganz normal, einfach der Klaus. Was ich aber wirklich gerne mache und da auch hin und wieder eine positive Rückmeldung bekomme (was mich freut, was ich aber nicht wirklich brauche, weil es mir eh selbst so viel Freude macht), das ist das Zuhören. Ich höre so gerne zu und eigentlich muss ich eher sagen: ich höre so gerne hin. Ich lausche richtig und kann stundenlang zuhören und nachfragen, wenn jemand von sich erzählt und am meisten interessiert mich dabei, was in diesem Menschen vorgeht, was seine Träume sind, was seine Erkenntnis über sich selbst und das Leben ist. 
Ich befasse mich schon seit längerer Zeit mit der buddhistischen Sicht von Leben und Tod und lerne bei jedem Menschen etwas dazu, was mich für mein Leben und meine Sicht auf das Leben und das, was im Leben wirklich wichtig ist, bereichert. Und so möchte ich hier allen, denen ich zuhören und von denen ich lernen durfte, die mein Leben und meine eigenen Erkenntnisse bereichert haben, danken!"

Anna-Sophia schreibt:
"Ich habe gerade meine Abiprüfung hinter mir und irgendwie erwartet jeder, dass ich jetzt weiß, was ich machen will und dann eine erfolgreiche Studien- und Berufskarriere absolviere.
Ich habe in der Schule nicht gelernt, wie ich mich selbst und andere unterstützen und begleiten kann. Ich habe dort nicht gelernt, was Leben eigentlich ist, aber ich habe gelernt und erkannt, dass die meisten Menschen sich hilflos fühlen angesichts der täglich gemeldeten Katastrophen über Klima, Wirtschaft und Krankheiten. Ich habe in der Schule gelernt, dass Noten und Fortschritt, Übertrumpfen und Bessersein wichtig ist. Und habe mir immer dabei gedacht, dass es eigentlich völlig egal ist, was jemand gelernt hat und wie gut die Noten sind, dass es aber immens wichtig ist, wie man sich einsetzt für eine bessere Welt und nicht erstarrt angesichts der Meldungen.
Und so habe ich - zum Entsetzen meiner (Banker-)Eltern - beschlossen, ein freiwilliges ökologisches Jahr zu machen und mich auch anschließend für den Natur- und Artenschutz zu engagieren. Mir ist es wichtig, zu dieser Welt etwas beizutragen, das sich für mich gut und sinnvoll anfühlt. Es ist mir nicht wichtig, möglichst rasch über ein hohes Einkommen zu verfügen, aber es ist mir wichtig, meinen Beitrag dazu zu leisten, dass meine Enkel und Urenkel in einer Welt leben werden, die eine bessere Welt ist. Und das freut mich!"

Gabriele schreibt:
"Liebe Katharina, nachdem ich all diese wunderbaren, mutigen, offenen und von Herzen kommenden Berichte gelesen habe, kam ich natürlich unweigerlich zu der Frage "und ich? was trage ich bei?".
Spontan konnte ich mir selber keine Antwort darauf geben. Aber diese Frage beschäftigte mich. Was mache ich schon, dachte ich, nichts Besonderes, nichts Großartiges. Ich bin in keiner ehrenamtlichen Tätigkeit und all diese Gedanken, die dann so kommen.
Und dann ist in den Tagen darauf im Zusammensein mit Menschen, Bekannten und Freunden etwas für mich Wunderschönes geschehen. Unabhängig voneinander kamen wirklich so ganz nebenbei Äußerungen wie "du bist so erfrischend natürlich und herzlich" oder "immer, wenn ich Sie sehe, freue ich mich. Ich freue mich nicht mehr viel, aber wenn ich Ihnen begegne, freue ich mich" oder nach einem Workshopabend "so schön, dass Du da warst, es war so ein herzerfrischender Abend mit Dir".
Und da hat es klick gemacht und ich habe mich richtig richtig gefreut. Es ist meine Art, so wie ich bin, von der ich lange glaubte, sie sei nicht in Ordnung! Das darf ich zu dieser Welt beitragen! Danke!"

Sabine schreibt:
"Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Kinderhospizarbeit und obwohl diese Arbeit so schwer und traurig ist, ist sie gleichzeitig wunderschön und für mich zutiefst erfüllend. Die Kinder, die ich begleiten darf und ihre Familien: es ist so berührend und tiefgehend für mich, die große Liebe zu fühlen und zu sehen. In dem täglichen Beisammensein sind es die ganz kleinen Dinge, die so wichtig sind und die sich für mich immer mehr als das herausstellen, was das Wichtigste für uns alle im Leben ist. Nicht nur für die, die Abschied nehmen müssen. Es ist die Liebe, die Berührung, das Halten, das Zuhören, das Begleiten, die Freude an kleinen Dingen. So wie jetzt im Frühling, wenn die Vögel wieder so laut und vielstimmig zwitschern, wenn die Sonne wieder wärmt und vor jedem Fenster die Blumen aufgehen und blühen. Durch die Kinder lerne ich wieder, diese Dinge wahrzunehmen und mich an ihnen zu freuen. Jeden Tag als Geschenk zu nehmen, jede Sekunde. Jede Begegnung ist wertvoll, sie könnte die letzte sein. Jede Berührung ist wertvoll und es ist so wichtig, achtsam zu berühren, weil die Kinder oft Schmerzen haben oder weil sie sich schämen. Und es ist so schön, ein Lächeln zu sehen. Ich fühle mich reich beschenkt von den sterbenden Kindern und bin sehr dankbar, dass ich Euch begleiten darf. Ich danke Euch für alles, was Ihr mich lehrt und mir für mein Leben mitgebt!"

Josef schreibt:
"In meinen Fotografien versuche ich, die unglaubliche Einzigartigkeit und Schönheit des Lebens festzuhalten. Ich fotografiere am liebsten die Gesichter von Menschen und Blumen. Ich kann in den Fotos so viele Geschichten lesen, so viel Leben erkennen, so viele Erfahrungen. Bei der Betrachtung der Fotos versinke ich manchmal richtig in den Gesichtern und den Dingen, die ich darin lesen kann. Hin und wieder mache ich eine Ausstellung meiner Fotos und Besucher berichten mir dann, dass es ihnen ähnlich geht wie mir. Das freut mich dann sehr, wenn meine Fotos anderen auch etwas geben."

Harald schreibt:
"Meine ganze Liebe ist auf Kinder, Tiere und Pflanzen ausgerichtet. Es sind immer diejenigen, die oft nicht gehört und beachtet werden, die mich im Herzen berühren. Um die kümmere ich mich und ihre Rechte sind mir ein tiefes Bedürfnis. So engagiere ich mich sehr im Pflanzen- und Tierschutz, bin aktiv im Tierschutzbund und Bund Naturschutz. 
Im Kindergarten bin ich Elternbeiratsvorsitzender und setze mich ehrenamtlich in vielerlei Hinsicht ein. Es macht mir sehr viel Freude, wenn ich auf diese Weise Dinge bewegen und verändern kann und das Strahlen eines glücklichen Kindes ist das größte Geschenk für mich! 
Und irgendwie fließt in meinem Engagement alles zusammen. Wir haben schon mit den Kindern zusammen Tiere gesund gepflegt oder Baumpatenschaften übernommen. Wir alle lieben unsere monatlichen Ausflüge zu "unseren Bäumen" und "unseren Tieren"! Ich bin sehr dankbar, dass ich neben meinem normalen Broterwerb ein bisschen zur Welt beitragen kann."

Kristina schreibt:
"Ich wähle jeden Tag etwas, an dem ich mich bewusst freuen möchte. Das kann am einen Tag der Himmel sein, am anderen Tag eine Blume und am dritten Tag eine Farbe oder eine Kraft, an der ich mich freue, z.B. 'Friede' oder 'Freude' oder 'Nähe'. Das, was ich mir für den Tag vorgenommen habe, wiederhole ich in Gedanken viele Male, rufe es mir immer wieder in Erinnerung und genieße das gute Gefühl, das es in mir hervorruft. Es ist wie ein tägliches "inneres Pausenbrot", das mich über den ganzen Tag hinweg nährt und mir gut tut.
Menschen, die mich gut kennen, sagen mir, dass sie mich viel ausgeglichener, zufriedener und entspannter empfinden, als sie das von früher bei mir kannten. Ich bin überzeugt davon, dass mich dabei meine tägliche innere "Moment-Meditation" unterstützt und dass ich dadurch zu einem friedlichen, liebevollen und schönen Miteinander auf der Welt beitragen kann."

Irene schreibt:
"Als ich noch ein kleines Mädchen war, hat mein Opa immer gesagt "Reni, wenn dir etwas wichtig ist, dann tu alles dafür, denn dann ist es wichtig!". Er hat mich immer dazu aufgefordert, dass ich für mich selbst unterscheide,  was mir wirklich wichtig ist und wovon ich vielleicht nur dachte, dass es wichtig sei, weil das jemand anderem wichtig war. Das hat mir sehr geholfen, bei mir zu sein. Schon als ich noch klein war.
In unserem letzten Gespräch hast Du von Wahrhaftigkeit gesprochen, Katharina, und da wusste ich plötzlich, dass es das war, was mein Opa meinte. Dass ich in mich hineinlausche und genau zuhöre, was mir wirklich wichtig ist, was ich wahrhaftig bin und mich wahrnehme und dem dann auch folge.
Es gelingt mir nicht immer, vor allem, wenn jemand versucht - das kann auch ich selbst sein ;-) - mich unter Druck zu setzen, "weil man etwas eben so macht" oder "weil man so oder so sein sollte". Das trägt mich dann oft weg von mir. Aber sobald ich ein bisschen Zeit und Raum für mich habe, ist es wieder da: das untrügliche Gefühl von dem, was mir wirklich wichtig ist.
Manchmal können das auch Dinge sein, die jemand anders lächerlich findet und die mir im ersten Augenblick vielleicht sogar peinlich sind. Aber wenn ich es dann mache, dann tut es einfach nur gut. Mir zuallererst. Ich bin dann sehr zufrieden und erleichtert.
Und weil ich so zufrieden, erleichtert, glücklich, entspannt und gelassen bin, trage ich möglicherweise ein bisschen zu Liebe und Licht in dieser Welt bei?"

Klaus schreibt:
"Mein Weg der Liebe ist die Meditation. Vor vielen Jahren lernte ich sie bei einem Seminar kennen. Wir sollten über Tage hinweg schweigen und im Verbringen unseres Tages die meditativen Schwingungen spüren. Die Atemzüge, die wir tun, die Bewegungen, die unser Körper macht, die Welt um uns herum spüren, in uns aufnehmen und wahrnehmen, wie wir Teil von all dem sind. Wie ich selbst Teil eines großen Ganzen bin und alles ineinander und miteinander fließt.
Nach diesen Tagen kam ich verändert nach Hause. Völlig verändert. Ich habe deutlich wahrgenommen, wie sehr uns oft das Sprechen hinwegträgt über das, was eigentlich ist. Wie es oft oberflächlich ist und mich von mir selbst und meinem Gegenüber wegtragen kann. Und wie viel Wichtiges ich mit Worten mitteilen kann, wenn ich in gutem Kontakt mit mir selbst bin, dass ich mich und auch mein Gegenüber ganz spüren kann.
Ich meditiere seither fast täglich und diese Praxis hat mich und mein Leben verändert. Ich bin langsamer und achtsamer geworden. Ich bin weicher und offener geworden. Ich bin liebevoller und aufmerksamer geworden. Ich bin ruhiger und friedvoller geworden. Eigentlich hat sich alles verändert. Zum Guten. Zu einem Leben, das ich als erfüllend und glücklich bezeichnen möchte.
Meditation und die damit einhergehende Veränderung hat sich in allen Bereichen meines Lebens ausgewirkt. Ich bin sehr dankbar und empfinde viel Liebe und Wärme. Ich bin mitfühlender und gütiger geworden. Ich würde sagen, ich bin ein besserer Mensch geworden. Und meine, dass ich so zu Liebe und Licht in dieser Welt beitrage - mein kleines Stückchen."

Markus schreibt:
"Wenn ich mich unsicher fühle, bitte ich seit einigen Jahren um ein Zeichen. Ich wollte Entscheidungen nicht mehr aus einem Vergleich zwischen Pro und Contra heraus treffen - so wie ich das früher gemacht habe. Heute möchte ich, dass meine Entscheidungen dazu führen, dass ich mich damit wohlfühle, dass ich nicht aus dem Fokus der Vernunft, der Angstvermeidung oder des Gemocht-Werdens heraus entscheide, sondern mit einer inneren Ausrichtung auf mein Wohlbefinden.
Und so bitte ich vor allem bei größeren Entscheidungen um ein Zeichen. Ob das dann in Form eines Traums oder einer "Eingebung" zu mir kommt oder auf irgendeine andere Art, ist mir dabei gleichgültig.
Ich würde sagen, dass ich mit dieser Entscheidungsfindung mehr (oder vielleicht sogar ganz??) meinem Herzen folge. Und das fühlt sich für mich gut an. Sehr gut sogar.
Und ich bin überzeugt davon, dass ich so eindeutig mehr Licht (und vielleicht auch Liebe?) in diese Welt trage, wie Du das so schön ausdrückst, Katharina."

Heidemarie schreibt:
"Seit etlichen Jahren habe ich immer mal wieder das Gefühl, mit der Christuskraft ganz direkt in Kontakt zu sein. Da ist eine warme, unvorstellbar liebevolle und einhüllende Kraft, die mich beflügelt, die mir sooo gut tut und die mir immer wieder mitteilt, wie geborgen ich mich im Leben fühlen darf. Wenn ich irgendeiner Tätigkeit nachgehe, dann ist sie plötzlich zu spüren, wie ein warmer Windhauch, der mich einhüllt und umgibt, der durch mich hindurchfließt und der mich darin bestärkt, dass ich voller Vertrauen sein darf.
Ich spüre diese Kraft meist dann, wenn ich anfange zu zweifeln oder nachzudenken. Sie erinnert mich dann wieder daran, dass ich einfach darauf vertrauen darf, dass alles, was passiert, gut und passend ist und dass ich mich darauf verlassen darf, dass es einen Himmel gibt, der mich führt und unterstützt.
Während ich mich früher für diese Wahrnehmungen geschämt habe, erzähle ich heute vielen Menschen davon, weil ich merke, dass es ihnen auch gut tut, wenn ich das mit ihnen teile. 
Ich bin auch überzeugt davon, dass diese Wahrnehmungen zu mir kommen, damit ich anderen davon erzähle und sie auch so viel Vertrauen immer wieder haben dürfen wie ich mittlerweile. 
Nun schreibe ich davon sogar im Internet: 
'Ihr dürft wirklich vertrauen. Da gibt es etwas Großes und wunderbar Warmes und Liebevolles, was bei uns ist, uns tröstet und hält, uns liebevoll unterstützt und führt. Ob Du Engel, Gott, Jesus, Christuskraft oder wie auch immer dazu sagen möchtest, ist ganz egal. Es ist bei jedem von uns.'
Danke, liebe Katharina, dass Du mich darin unterstützt hast, davon zu schreiben! Ich wünsche mir, dass viele Menschen diese Zeilen lesen und mehr Vertrauen haben und nicht mehr so viel Angst und Sorge. Ich wünsche mir, dass ganz viele darum wissen, wie unglaublich schön das Leben ist."

Christine schreibt:
"Seit vielen Jahren schon praktiziere ich Yoga. In all diesen Jahren müssen es unendlich viele Stunden gewesen sein, die ich auf meiner schönen Schafwollmatte verbracht habe. In jedem Urlaub war sie dabei und natürlich in vielen Yogaseminaren. 
Ich weiß nicht, ob das etwas mit meinem Licht und meiner Liebe zu tun hat, aber ich merke, dass ich mich durch diese Praxis verändert habe. Ich bin achtsamer geworden - mit mir und mit anderen. Ich bin sanfter und feinfühliger geworden. Ich würde sagen, es war und ist wie mein Weg zu mir.
Dadurch kann ich nicht nur mir selbst liebevoller begegnen, sondern auch anderen. Ich habe viel mehr Verständnis, bin viel mehr im Hier und Jetzt als mit meinen Gedanken irgendwo beim Gestern oder Morgen. Ich atme tiefer und fühle mich dadurch kraftvoller und strahlender, was sich auf alle meine Kontakte auswirkt.
In meiner Arbeit als Beraterin bin ich präsenter und habe den Eindruck, dass sich meine Kunden bei mir dadurch wohler fühlen. Ich pflege wenige, aber sehr gute Freundschaften, die tiefgehenden Kontakt erlauben.
Vielleicht ist Yoga für mich eine Möglichkeit, mein Licht und meine Liebe zu stärken und auszustrahlen?"

Maria schreibt:
"Ich gehe gerne in Kirchen, denn dort gibt es meist ein Buch, in das Menschen ihre Wünsche, ihren Dank, ihr Gebet oder ihre Bitte eintragen können. Ich lese in diesen Büchern und dann schließe ich all diese Menschen und Tiere und Pflanzen, um die es in den Büchern geht, in meine Gebete ein.
Die meisten wünschen sich, dass sie wieder gesund werden oder dass jemand gesund wird, den sie lieben. Manche vermissen ihre Katze, die nicht mehr nach Hause gekommen ist und bitten darum, dass sie wieder kommt oder gefunden wird. Auch etliche Kinder schreiben ihre Wünsche hinein, zum Beispiel, dass sie sich wünschen in der Schule besser aufpassen zu können und gute Noten zu haben. Dass ihre Eltern sich nicht trennen sollen oder dass ihr Haustier gestorben ist.
Es ist mir ein wunderbarer Gedanke, dass ich mit meinen Gebeten, mit der Liebe, die ich dann zu diesen Menschen hinfließen lasse, vielleicht etwas zur Erfüllung ihrer Wünsche beitragen kann. So viele Menschen sind voller Verzweiflung, wenn sie ihre Bitte aufschreiben und ich fühle mich wie ein kleiner Engel, wenn ich etwas für sie tun kann."

Lutz schreibt:
"Als Du mich gefragt hast, liebe Katharina, ob ich nicht etwas über mich hier schreiben möchte, war ich erst ganz eingeschüchtert und hatte Angst, mich so "öffentlich" zu zeigen. Es war eine echte Herausforderung für mich, etwas zu schreiben und ich habe ganze zwei Monate immer wieder alles neu formuliert, bevor ich es Dir hier schreibe.
Meine Liebe und Leidenschaft, meine Freude und Erfüllung, meine Sehnsucht und Dankbarkeit, mein Weg und mein Leben, das ist für mich das Malen. Meine Wohnung ist ganz klein, aber ich habe dort eine Ecke ganz allein für die Malerei eingerichtet. Dort sind meine Farben, dort habe ich einen großen Schreibtisch und eine Staffelei, dort stehen viele Becher und Gläser mit Pinseln und zum Anmischen der Farben. Dort habe ich Leinwände und Papiere in den unterschiedlichsten Größen und - und das ist mir ganz wichtig - hier habe ich den Blick in den Garten! Am liebsten male ich Blumen, Bäume und auch mal gestaltlose Farbkombinationen, zu denen mich die Farbenpracht der Natur inspiriert.
Meine Enkelinnen dürfen sich jedes Jahr ein Bild für ihr Zimmer aussuchen und ich habe auch schon mal an einer Hobbykünstler-Ausstellung teilgenommen, bei der sogar einige meiner Bilder gekauft wurden.

Ich freue mich so sehr, wenn ich in der Natur draußen bin und meine Bilder sind wie mein "Danke" an unsere wunderbare Welt."

 

Monika schreibt:
"Meine große Liebe und Erfüllung ist das Klavierspiel. Ich habe schon als Kind davon geträumt, Klavier spielen zu dürfen und habe mir diesen Wunsch dann als junge Erwachsene selbst erfüllt. Wenn ich am Klavier sitze, steigt in mir ein nahezu seliges Gefühl auf, das sowohl tiefe innere Ruhe als auch eine Art freudige Erregung in mir auslöst. Dann lege ich meine Hände auf die Tasten und sie beginnen sich fast von alleine zu bewegen, es gleicht eher einem Tanz meiner Finger, so als würden meine Finger und Hände bewegt werden.
Ich sitze oft ganz lange und es fließen Melodien aus meinen Händen in die Bewegung hinein und über die Klänge zu mir zurück. Sie hüllen mich ein und ich nehme sie mittlerweile mit einem Gerät auf. Es sind Melodien, die ich mir so nicht ausdenken könnte und die mir unendlich gut tun. Es ist die reinste Seelennahrung für mich. Es ist, als ob sich all meine Liebe auf diese Weise ausdrücken würde, als ob es mein Beitrag zur Welt ist, wenn ich Klavier spiele."

 

Peter schreibt:
"Kennst Du den Witz von dem alten Ehepaar und der Frühstückssemmel? Jeden Morgen haben die beiden ihre Frühstückssemmel so geteilt, dass der Mann die obere und die Frau die untere Hälfte bekam. Beide haben es jahrelang so gemacht. Dann lag die Frau im Sterben und der Mann fragte sie, ob sie noch einen Wunsch hat und sie antwortet "ich möchte endlich auch einmal die obere Hälfte der Semmel haben!".

Als ich den Witz zum ersten Mal gehört habe, habe ich erst gelacht und dann habe ich mich wie ertappt gefühlt. 

Ich habe mich so lange dafür geschämt, dass ich als Mann so viel Freude an Weichheit und Sanftheit und so viel Bedürfnis nach Zartheit und Zärtlichkeit habe. Nie habe ich mich getraut, darüber zu sprechen oder mir das von meiner Partnerin zu wünschen und habe es darum selten erlebt. 

Und dann kam der Witz und die Erkenntnis, dass ich mir nicht erst auf dem Sterbebett meinen Wunsch erfüllen möchte. Und ich habe allen Mut zusammen genommen und meiner Partnerin von mir erzählt. 

Unsere Sexualität und auch unser alltägliches Leben hat sich dadurch verändert. Wir gehen ganz anders miteinander um und haben mittlerweile eine "Wunschstunde" eingeführt. Jede Woche führen wir ein Gespräch nur über unsere Wünsche und Träume und erfahren dadurch nicht nur ganz viel voneinander, sondern das Erstaunliche war - insbesondere für mich -, dass meine Wünsche von Woche zu Woche komplett anders aussehen können. Ich habe gelernt, dass ich mir die unterschiedlichsten Dinge wünsche und dass wir uns dadurch jede Woche neu überraschen und ich mittlerweile das feste Bild von "ich bin so oder so" oder "meine Partnerin ist so oder so" ganz aufgeben konnte. 

So lernen wir uns immer wieder neu kennen und das ist richtig spannend und hat - und jetzt komme ich auf das eigentliche Thema hier, liebe Katharina, - unsere Liebe gefördert und aktiviert. 

Ich glaube, dass ich allein auf diese Weise gelernt habe, dass niemand "so oder so ist" - und schon gar nicht für alle Zeiten! - und dass ich viel mehr Verständnis dafür habe, wenn Menschen heute der einen Meinung sind und morgen anders über etwas denken. 

Ich habe gelernt, dass wir uns jede Sekunde entwickeln und dass es immer wieder meine Präsenz braucht, dass ich in einer Begegnung den anderen ganz so wahrnehme, wie er jetzt gerade ist, eben ohne ein fixes Bild in meinem Kopf. 

Mit dem Äußern meiner Wünsche habe ich auch gelernt, verständnisvoller und liebevoller mit mir selbst zu sein und bin es dadurch auch automatisch mit meiner Partnerin, meinen Kindern, unseren Nachbarn oder den Leuten, die ich beim Einkaufen treffe. Und so trage ich - meine ich - ein bisschen zu Liebe und Licht in der Welt bei."

 

Werner schreibt:
"Ich bin Rentner und habe drei geschiedene Ehen hinter mir. Eigentlich dachte ich, dass ich nie wieder eine Beziehung haben würde, doch jetzt habe ich eine Frau kennen gelernt, der ich mich öffnen kann. Jetzt bin ich so alt geworden und erlebe zum ersten Mal, wie es ist, wenn ich mich einfach so zeige wie ich bin. Wenn ich schwach und verletzlich sein darf. Ich habe in den Armen dieser Frau geweint und sie ist bei mir geblieben, sie hat mich nicht ausgelacht, sondern war so liebevoll mit mir! Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich mich so zeigen kann und was das mit mir macht. Wie unglaublich schön es ist, nicht alles herunterschlucken zu müssen und immer der Starke sein zu müssen. Es war so viel Liebe mit einem Mal in mir da  und ich habe mich so weich und weit gefühlt wie noch nie vorher. Und so gut! Vielleicht darf ich jetzt im Alter noch erfahren, wie es ist, wenn wirklich Liebe fließt und nicht nur Dinge getan werden müssen oder ich funktionieren muss. Ich habe Ihre Seite mit großem Interesse gelesen und fühle mich sehr angesprochen. Danke dafür. Sie haben mir Mut gemacht, diesen Weg zu wagen. Er fühlt sich sehr ungewohnt an, und gut."

 

Christina schreibt:
"Schon als kleines Mädchen habe ich angefangen zu reiten. Pferde waren schon immer meine besten Freunde. Mit ihnen konnte ich alle meine Sehnsüchte und Träume teilen, ihnen konnte ich von meiner Traurigkeit erzählen und sie hörten mir immer aufmerksam zu und trösteten mich. Pferde verstehen alles, das weiß ich.
Nächstes Jahr beende ich die Schule und habe nun beschlossen, dass ich mich bei den Pferden bedanken möchte. Ich werde für ein Jahr auf einen Pferde-Gnadenhof gehen, wo alte Zirkus- und Kirmespferde ihren Lebensabend verbringen. Ich freue mich darauf und bin sehr glücklich bei dem Gedanken, dass ich den Pferden so etwas zurückgeben kann von den vielen Stunden, die sie für mich da waren. Und wer weiß? Vielleicht geht es uns allen dort so gut, dass ich bleibe?"

 

Rosa Maria schreibt:
"Ich glaube, dass sich meine Liebe und mein Licht in meinen Fotos ausdrückt. Ich suche nicht nach einem Motiv oder einer besonderen Szene, die ich fotografieren könnte, sondern ich halte Momente mit meiner Kamera fest, die sich vor mir und mit mir abspielen. Ich bin dann wie eine Kamera selbst und der Auslöser ist dann schnell gedrückt. Meine Fotos sind keine Profiarbeiten, ich habe das nie offiziell gelernt, aber irgendwie scheine ich die Gabe zu haben, Menschen mit all dem ablichten zu können, was sie ausmacht. So, als ob dieser Mensch seine ganz eigene Geschichte von Sehnsucht und Vertrauen, von Liebe und Schmerz erzählen würde. Meine Fotos sind sehr persönliche Fotos und man kann ihnen stundenlang "zuhören". Ich weiß noch nicht, ob ich das eines Tages auch beruflich umsetzen werde, aber das ist auch erst mal nicht wichtig."

 

Anna und Fabian schreiben:
"Wir  lieben Kinder über alles und hätten uns selbst so sehr gewünscht, Eltern von mindestens drei Kindern sein zu können. Leider hat das nie geklappt, was uns lange Zeit sehr traurig gemacht hat. Jede schwangere Frau, jede junge Familie, der wir auf der Straße begegnet sind, hat den Schmerz in uns geweckt. So unglaublich schön haben wir uns das vorgestellt, wenn wir schwanger wären, wenn uns ein Kind geschenkt würde, wenn wir gemeinsam Dinge unternehmen und eine wunderbare glückliche Familie wären. Wenn wir Mutter und Vater hätten sein können und unsere Liebe an unsere Kinder hätten weitergeben können. Das fühlte sich einfach so traumhaft an!

Irgendwann jedoch gelang es uns, aus dieser Wunsch- und Hoffnungs-, Enttäuschungs- und Verzweiflungsspirale hinauszusehen und uns kam der Gedanke, dass wir unsere Liebe auch an Kinder weitergeben könnten, die nicht unsere eigenen sind. Schon das tat uns gut und führte schnell zu weiteren Entscheidungen und Beschlüssen.

Heute engagieren wir uns intensiv in dem Eltern-Initiativ-Kindergarten nebenan, was uns große Freude bereitet und die Eltern entlastet, die oft beide berufstätig sind. Wenn die Gruppe offiziell schon geschlossen ist, sorgen wir zweimal in der Woche dafür, dass die Kinder, deren Eltern noch weitere Betreuung benötigen, eine schöne Zeit haben. Außerdem haben wir mit dazu beigetragen, dass in unserem Seniorenheim am Ort im kommenden Jahr ein Kindergarten  aufmachen darf, so dass die ganz junge und die älteren Generationen beisammen sein können.

Das nächste, was wir derzeit planen, ist eine Ausbildung für ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinderhospizarbeit.

So kommt unsere Liebe zu Kindern vielen Kindern und deren Eltern zugute und wir können all das leben, was wir uns immer gewünscht hatten. Unser Leben ist dadurch viel erfüllender geworden und es ist wunderschön, dem inneren Wunsch zu folgen. Dies möchten wir auch ganz explizit allen Paaren mit auf den Weg geben, die sich eigene Kinder wünschen und dennoch nicht schwanger werden. Es scheint uns so, als ob der Himmel vorgesehen hätte, dass wir für mehr als "nur" für unsere eigenen Kinder da sein sollten und es macht uns unglaublich viel Freude, dass wir sehen können, wie viel wir bewegen und bewirken können.

Und so ist unsere Liebe zu Kindern und unsere Sehnsucht nach Familie eine ganz lebendige Liebe und eine ganz große Familie geworden!"

 

Josef  schreibt:
"Liebe drückt sich für mich darin aus, dass ich mich nicht von der Hülle eines Menschen ablenken lasse, z.B. von seinem Aussehen, seiner Kleidung, seinem Verhalten, seinem Körperbau und seiner Statur, sondern dass ich ihn mit den Augen des Herzens betrachte. Dabei erkenne ich seine Seele, seine wahre Größe, sein ganzes Leuchten und sein ganzes Potenzial. Dabei nehme ich ihn wahr. Und das meine ich wörtlich. Ich nehme ihn oder sie für wahr. Ich erkenne sein wahres Ich und sein wahres Licht. Seine Liebe und seinen Schmerz. Und wenn ich dann mit jemandem im Gespräch bin, dann lasse ich hin und wieder etwas einfließen von dem, was ich wahrnehme an Größe und Licht und Liebe. 
Für mich ist das ein wundervolles Geschenk und so lebe ich meine Liebe."

 

Sabine schreibt:
"Es ist die Liebe, die ich mir selbst zufließen lasse, die mich in die Lage versetzt, Liebe und Licht in die Welt zu geben. Ich achte sehr gut auf mich und meine ganz eigenen Bedürfnisse. Ich sorge gut für mich, indem ich mich immer wieder aktiv entspanne, indem ich mich viel bewege und viel an der frischen Luft bin. Ich esse langsam und genussvoll und schon seit Jahren vegetarisch mit viel Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau. Ich trinke viel, vor allem stilles Wasser und Kräutertees. Ich ziehe mich zurück, wenn mir danach ist und ich gehe nach draußen, wenn es sich für mich richtig anfühlt. Ich lese Bücher, die mir gut tun und meditiere nahezu jeden Tag. Das ist ganz meine Zeit, die ich mir schenke. Im Winter gehe ich gerne in die Badewanne, z.B. mit Meersalz und Kräutern und schöner Musik. Im Sommer lege ich mich oft unter Bäume, das tut mir so gut. Und wenn es mir nicht gelingt, in den Park zu fahren, dann stelle ich es mir zumindest vor und das ist dann fast genauso schön für mich.
Immer wieder habe ich schon festgestellt, dass ich unzufrieden bin, wenn ich mir diese Wünsche nicht erfülle oder mich und meine Bedürfnisse hinter diejenigen von anderen stelle. Dann kann ich ganz schnell nicht mehr liebevoll sein.
Wenn ich jedoch so für mich sorge und innerlich ganz satt und voller Liebe zu mir bin, dann kann ich sehr gut für andere da sein. Kann anderen zuhören, sie in den Arm nehmen, kann Aufgaben rasch und motiviert erledigen, kann ganz bei der Sache sein und mir selbst und anderen zur Seite stehen."

 

Andrea schreibt:
"Für mich hat sich meine Gelassenheit und Ruhe als das herausgestellt, was Du, liebe Katharina, Liebe und Licht nennst.
Früher war ich alles andere als gelassen und ruhig. Ich neigte zu hektischem Auftreten und vorschnellen Entscheidungen, die ich nicht selten bereut habe. Ich bekam oft die Rückmeldung, dass ich ungeduldig bin und dass ich andere nervös mache.
Und dann änderte sich alles. Von einer Minute auf die andere war ich auf die Hilfe fremder Menschen angewiesen und von deren Vorstellung von Zeit. Mit akuter Schlaganfallsymptomatik bin ich mit dem Krankenwagen in das Großklinikum eingeliefert worden, nachdem ich in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit einfach am Bahnsteig umgekippt war. 
Ab da hatte ich plötzlich viel Zeit und vor allem viel Zeit, mich in Geduld und Warten zu üben. In Gelassenheit und mentalem Training. Wenn um dich herum alle Apparate piepsen und du nur noch ein Intensivfall bist, aber eben nicht mehr das, was ich unter selbstbestimmtem Menschsein und Lebensgefühl verstand, dann läuft die Uhr des Lebens plötzlich ganz anders.

Alles, was vorher wichtig war, war in meiner Lage plötzlich nichtig und marginal. Und alles, worüber ich vorher hinwegblickte und mit meinem damals schnellen Verstand drüberfegte, war schwierig und - unendlich langsam!
Das erste Mal wieder schlucken können! Ganz vorsichtig, wenige Tropfen nippen und dann - endlich kein Erstickungsanfall mehr, weil die Flüssigkeit tatsächlich ihren Weg in die Speiseröhre fand! Das erste Mal wieder einen Handdruck leicht erwidern können. Das erste Mal wieder eine Tasse heben und sie dann irgendwann sogar austrinken können. Das erste Mal wieder stehen und den ersten Schritt tun. Was für große, unendlich große Schritte das damals für mich waren!

So kam Gelassenheit und Ruhe zu mir und der Schlaganfall machte mich zu einem anderen Menschen. Zu einem Menschen, der um die Bedeutsamkeit der kleinen Dinge weiß, der weiß, was Demut ist und der sich heute Zeit lässt. Bei allem. Und unendlich dankbar darüber ist, dass ihm diese Zeit geschenkt wurde. Mit meinem zweiten Leben nach meinem Schlaganfall.
In der Reha kam ich damals zum ersten Mal in Kontakt mit Yoga und beschloss, eine Ausbildung darin zu machen. Heute unterrichte ich Yoga und "langsames Leben". Und viele Menschen geben mir als Rückmeldung, dass sie meine Ruhe und Gelassenheit als besonders wohltuend empfinden."

 

Martin schreibt:

"Ich habe mir dazu ein einfaches Bild geschaffen, um mein Herz zu öffnen. Ich stelle mir einfach vor, dass ich es öffne wie große Tore. So kann ich Liebe fließen lassen, auch wenn ich zuvor vielleicht zu verschlossen oder abwesend war. So kann ich meine Liebe gegenüber Menschen, Tieren, Pflanzen, Steinen oder auch Situationen fließen lassen und ich spüre danach eine entspannte Zufriedenheit."

 

Monika schreibt:
"
Liebe Katharina, die Überlegung, in welcher Form und in welchem Bereich ich in und mit der Liebe lebe, war schon eine interessante Erfahrung! Denn spontan war in mir der Gedanke: "Ich hinterlasse doch keine Spuren der Liebe! Dazu bin ich viel zu unwichtig!"
Doch sofort kam ich mir selber auf die Schliche und habe meine Kleinheitsgedanken liebevoll angeschaut und wahrgenommen.
Und da ist er schon, der erste Punkt, an dem ich Liebe lebe: Immer öfter, immer bewusster nehme ich all meine Gefühle an. Ich verdränge sie nicht mehr (bzw. kaum noch), ich nehme sie liebevoll wahr, atme und lasse sie wieder vergehen.
Ja, die Liebe zu mir selbst, die ich als Voraussetzung dafür liebe, auch andere von ganzem Herzen zu lieben, ist im Moment das Thema für mich.
Und ich bin zutiefst allen Lehrern und Lehren dankbar, die mich auf diesen Weg geführt haben und mich bis heute begleiten.
Viel gute Gedanken für euch alle!"

 

Sarah schreibt:
"Früher fand ich schon das Wort "Liebe" viel zu schwülstig und hielt es für eine Erfindung der Film- und Musikindustrie, um viel Umsatz machen zu können. Ich war weit davon entfernt , spüren zu können, was damit gemeint sein könnte und habe auf Menschen, die von Liebe gesprochen haben, herabgeblickt. Das war mir viel zu schnöde und zugleich zu aufgeblasen, viel zu romantisch und wie weichgespült.

Doch dann lernte ich einen Mann kennen und erlebte zum ersten Mal in meinem Leben ein so wohltuendes Ganzkörper-Gefühl von Wärme, Weite, Offenheit und Weichheit, dass ich es kaum glauben konnte, wie gut und wunderbar sich das anfühlen konnte. Ich erlebte, dass ich nicht nur sagen konnte "ich liebe", sondern dass ich ganz und gar Liebe war! Und zum ersten Mal in meinem Leben sprach ich genau so, wie ich es vorher von anderen gehört hatte und mich damals angewidert weggedreht hatte. Jetzt WAR ich mit einem Mal Liebe und erfuhr, dass es der schönste, erbaulichste, seligste und heilendste Zustand war, den ich je erfahren hatte. Und ich erlebte, dass ich selbst dazu beitragen konnte, in diesem "Zustand" zu sein oder mich auch aus ihm heraustragen konnte. Es war faszinierend für mich, dass dieses Gefühl nicht von Außen "gemacht" wurde, sondern, dass ich allein diejenige war, die es erschaffen und unterstützen konnte oder eben auch nicht. 
Und deswegen schreibe ich hier auch gerne davon, liebe Katharina, wie ich Liebe und Licht in die Welt trage: Nämlich, indem ich mich ganz bewusst für Liebe öffne und ganz zu Liebe werde. Und dann strahlt es sowieso von mir in die Welt. Und tut allen gut - mir zuallererst und allen und allem anderen. Mein Leben ist dadurch viel friedlicher und freudiger geworden. Meine Begegnungen mit anderen sind durchweg schöner und erfüllender geworden. Meine Tage sind voller Licht und Sinn und von großer Dankbarkeit erfüllt. Ich liebe das Leben!"

 

Sabine schreibt:
"Ach, Katharina, hast Du mich mit deiner Frage erst in Verlegenheit gebracht! Ja, wie bringe ich Liebe und Licht in die Welt? Am letzten Sonntag lag ich im Park auf der Wiese unter einem Baum und hab so in den Himmel hinaufgesehen und den kleinen weißen Wölkchen zugesehen, die sich ständig bewegt und verändert haben. Die Sonnenstrahlen blitzten zwischen den Blättern durch, die blühenden Linden und Kastanien dufteten zu mir herüber und in der Ferne hörte ich Lachen. Und da war mir so wohlig und geborgen und ich fühlte mich so leicht und unbeschwert und freudig, dass ich vor mich hinlächeln musste. 

In diesem Moment habe ich plötzlich gewusst, dass dies etwas mit Liebe zu tun hat und mit Licht. Und dass wir alle dazu beitragen. Dass die Sonne dazu beiträgt und der Baum, unter dem ich lag, dass die Lindenblüten dazu beitragen und die lachenden Menschen, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt und dass es vielleicht nur den Fokus darauf braucht, dass ich das erkenne und zu schätzen weiß. Dass das alles nicht selbstverständlich ist, sondern der Beitrag von jedem für alle. Und wie erleichternd und schön es für mich ist, dass ich keine "Heldentaten" vollbringen muss, um Liebe und Licht in die Welt zu bringen, sondern dass es ausreicht, dass ich einfach das beitrage, was ich bin. Wow!"

 

Christian schreibt:
"Ich kann gut zuhören und mache das unglaublich gern. Ich mag es, wenn ich hinter den Worten das Innere des Menschen sehen und verstehen kann. Wenn für mich fühlbar ist, warum jemand so lebt und sich so verhält. Wenn ich den Menschen und sein Anliegen erkennen kann. Wenn ich spüre, was dem Mann oder dieser Frau wichtig ist. Wenn ich sehen kann, was ihn bewegt oder sie berührt. Wenn die Seele für mich sichtbar wird in den Worten und Satzgebilden. Oder manchmal auch im Schweigen oder im Blick, in der Mimik oder Gestik. Wenn Menschen, die sonst eher viel sprechen, ruhig sind oder wenn Menschen, die eher wortkarg sind, anfangen zu erzählen. Das sind die wirklich wichtigen Momente. Da geschieht ganz viel. In solchen Augenblicken fühle ich mich mit dem Leben ganz verbunden."

 

Ulla schreibt:
"Ich begleite sehr gerne jüngere Frauen mit meiner Lebenserfahrung. Das fand ich schon immer schön. Ich selbst hatte eine solche Wegbegleiterin in einer Freundin meiner Mutter. Sie war eine lebenserfahrene, liebevolle und weise Frau. An sie konnte ich mich immer wenden, wenn ich eine Frage oder Unsicherheit hatte und wenn ich jemanden brauchte, dem ich ganz vertrauen konnte. Ganz oft war Edith meine Ansprechpartnerin, auch als ich schon längst selbst erwachsene Kinder hatte. Und ihr Vorbild und das viele Gute, das ich im Beisammensein mit ihr erfahren habe, die auf viele Fragen eine Antwort wusste oder auch einfach nur zuhörte, prägte mein Leben und ermutigte mich, auch selbst für jüngere Frauen so da zu sein. 
Und das bereitet mir ganz viel Freude! Solange ich noch berufstätig war, unterstützte ich auch im beruflichen Bereich Frauen und nahm an sogenannten Mentoring-Projekten teil. Und heute als Rentnerin bin ich aktiv in Frauen-Netzwerken und unterstütze mit all dem, was jüngere Frauen gerne von mir wissen möchten. Vielleicht ist das meine Liebe, die ich damit weiterschenke. Es ist für mich selbst jedenfalls ein großes und sehr wertvolles Geschenk!"

 

Gerlinde schreibt:
"Für mich sind es die ganz kleinen Augenblicke, in denen im Moment etwas Magisches entstehen kann und Liebe und Licht für mich spürbar fließen. Das ist ein Blickkontakt oder eine kleine Berührung, Ausdruck von Dank, der von Herzen kommt oder zwei Liebende, die ich sehe und mit ihnen ins Fließen komme. Dies ist eine Blume, deren Blühen mich berührt oder ein Vogel, der im Baum sein Lied singt. Viele dieser Begegnungen inspirieren in mir das Fließen von Liebe und Licht und lassen mich meine Verbindung mit dem Leben und der Schöpfung spüren."

 

Hubert schreibt:

"Eine schwere Erkrankung hat mir vor einigen Jahren gezeigt, dass ich unbedingt in meinem Leben etwas ändern sollte. Mit einem Mal habe ich eine ganz andere Sichtweise auf das Leben und die wirklich wichtigen Dinge bekommen. 
In dieser Zeit habe ich erkannt, dass es nicht das Geld und das Haus und das Auto waren, die mir halfen und wichtig waren, sondern die sogenannten kleinen Dinge: das Lächeln meiner Tochter, der Kuss und das Händehalten meiner Frau, das kleine Gespräch mit einem Nachbarn und das Austauschen mit einem Freund, das Beisammensein mit Familie und Freunden, das Draußensein im Wald und am See, das langsame und genussvolle Essen. 
Alles, was vorher so wichtig war, war es plötzlich nicht mehr. Und alles, was mir vorher oft nebensächlich oder selbstverständlich erschienen war, hat immens an Bedeutung gewonnen.
So hat meine Krankheit mir unendlich viel geschenkt. Denn mit dieser neuen 
- übrigens sehr genüsslichen und freudvollen - Lebensweise hat sich mein Leben komplett geändert.
Heute lege ich viel Wert darauf, die alltäglichen Freuden des Lebens zu genießen. Ich empfinde viel mehr Liebe und Freude. Ich lache viel häufiger und mache mir viel weniger Sorgen. Ich lebe einfach. Wir lieben uns und freuen uns am Leben. Und ich genieße es, nicht mehr dem Geld und Ruhm hinterherzuhetzen. 
Unser großes Haus haben wir verkauft und das Auto auch. Wir leben jetzt in einer kleinen Wohnung in einem kleinen Dorf. Wir haben wieder Zeit und verbringen sie intensiv miteinander. Jeder Tag ist ein Geschenk für uns. 
Und das versuche ich zu vermitteln. Vielleicht ist das mein Beitrag zu Liebe und Licht in der Welt. Zumindest kann ich sagen, dass meine Krankheit ein ganz eindeutiger Beitrag zu Liebe und Licht in der Welt war. Danke!"

 

Karin schreibt:
"Seit einigen Jahren arbeite ich ehrenamtlich in einem Seniorenheim. Manchmal gehe ich sogar mehrmals in der Woche dorthin, um im Café auszuhelfen oder mit den Bewohnern spazieren zu gehen. Viele Menschen dort haben keine Angehörigen, die in der Nähe wohnen und wir Ehrenamtlichen - wir sind mittlerweile eine ziemlich große Freundesgruppe und unternehmen viel gemeinsam - gehen mit ihnen spazieren, helfen beim Balkon-Bepflanzen jetzt im Frühling, basteln mit ihnen für unsere Märkte, die wir im Sommer und zu Weihnachten veranstalten. Oft sitzen wir alle auch einfach beisammen und erzählen uns Geschichten und Witze. Wir machen Ausflüge und veranstalten sogar ein "Oktoberfest" für unser Haus und die Leute aus dem Dorf. Da kommen dann ganz viele und besuchen uns. Diese Arbeit erfüllt mich mit sehr großer Freude und Dankbarkeit. Es sind so liebevolle und schöne Begegnungen mit den alten Menschen und es sind etliche Freundschaften daraus entstanden! Wenn ich mich dort einbringe, dann tue ich das auch ein wenig in Andenken an meine Mutter, die dort einige Jahre lebte und schließlich starb. Damals habe ich begonnen, oft dort zu sein und erste Aufgaben im Haus zu übernehmen. Ich denke, dass ich damit ein bisschen Liebe und Licht in die Welt bringe."

 

Hubert schreibt:
"Ich koche unendlich gerne für meine Familie und Freunde. Das beginnt schon bei den Überlegungen, was ich denn Gutes zubereiten könne. Die Zutaten sollen natürlich jahreszeitengerecht sein, möglichst aus der Region und aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Da fahre ich zu den Bauern und Märkten in der Nähe, rieche an den Früchten, Gemüsen und Kräutern und wähle das, was in meinen Augen die meiste Kraft hat. Und das Kochen selbst ist dann ein richtiggehendes Zelebrieren. Da trinke ich meist schon ein Glas Wein dazu, mache mir schöne Musik und stelle mir vor, wie gut es den Gästen und mir schmecken wird. Das ist eine Freude! Natürlich dekoriere ich auch den Tisch entsprechend, meist auch mit Frischem und Grün-Buntem aus Küche und Garten. Ja, und wenn dann die Gäste kommen, dann lassen wir uns schön Zeit bei allem, genießen jeden einzelnen Schluck und Bissen und ich erzähle etwas zu den Zutaten und meinen Vorabgedanken. So kommen wir dann alle in eine schöne Stimmung von Genuss und Dankbarkeit.
Tja, und das ist möglicherweise ein Teil dessen, was ich zu Licht und Liebe in meiner Umgebung beitrage."

 

Sabine schreibt:

"Ich finde große Erfüllung darin, gut für mich zu sorgen. Ich befasse mich viel mit der Thematik "inneres Kind" und setze mich viel mit meinem inneren kleinen Kind auseinander. Ich sorge gut für dieses kleine Mädchen in mir, das als echtes Kind - wie wahrscheinlich die meisten anderen Menschen auch - sehr viel Zurückweisung, Zurechtweisung und Schmerz erfahren hat. Und seit ich das tue, kann ich viel offener und gelassener sein, kann ich viel liebevoller sein (nicht nur mit mir, sondern mit allem und jedem, dem ich begegne) und kann ich viel mehr Verständnis, Mitgefühl und Zuneigung empfinden. 
In dieser Weise ergibt sich für mich ein direkter Zusammenhang zwischen meinem eigenen Für-mich-Sorgen und der Liebe und dem Licht, das ich in die Welt bringen kann und anderen entgegenbringen kann und will. Ich erwarte viel weniger von anderen und bin dadurch offener. Begegnungen sind weitaus erfüllender und inniger, viel intensiver und liebevoller.
Vielleicht ist also mein Beitrag zu Liebe und Licht in der Welt, dass ich gut für mich sorge?"

 

Carmen schreibt:
"Liebe Katharina, mich hat Deine Frage zuerst überrascht und dann nochmals überrascht. Zuerst hat sie mich überrascht, weil ich es fast zu intim gefunden habe, dass Du mir diese Frage gestellt hast. Und ich habe überlegt, ob ich Dir überhaupt antworten soll, oder ob ich nicht einfach sagen soll, dass ich es lieber für mich behalte. Doch dann habe ich das gelesen, was die anderen Menschen unter "Mein Weg der Liebe" schon alles geschrieben haben und war berührt davon. Sehr sogar. 
Und das, was ich dort gelesen habe, hat mir das Gefühl gegeben, dass es nichts mit "öffentlichem Ausbreiten von meinem Innersten" zu tun hat, sondern mit dem Versuch, das mit Worten zu beschreiben, über das ich mir bisher nur wenig Gedanken gemacht habe und was es aber zweifelsohne auch in meinem Leben zu geben scheint. Nämlich Liebe und Licht. 
Und das war dann die zweite Überraschung - im positiven Sinn: 
Es gibt mir und meinem Leben nämlich plötzlich eine Bedeutung und einen Sinn, den ich vorher nicht wahrgenommen habe und der mit gut tut. Richtig gut sogar.
Und so werde ich Dir und den Menschen, die das irgendwann lesen werden, ein bisschen von mir erzählen. 
Dass ich nämlich immer gedacht habe, dass ich dann ganz besonders wertvoll und gut bin, wenn ich tüchtig bin und (hoffentlich) alles richtig mache. Und dass ich aber damit die Erfahrung gemacht habe, dass ich mich dann oft verdreht habe, um anderen zu gefallen und gar nicht mehr so richtig ich selbst war. 
Und als dann Deine Frage kam, hat es da so einen Gedankenblitz in meinem Kopf gegeben, dass ich ja vielleicht am meisten Liebe und Licht in die Welt bringe, wenn ich so bin, wie ich bin und dadurch vielleicht ja auch mal zur Abwechslung ganz entspannt sein könnte und dann vielleicht auch die Kraft hätte, viel zu verschenken - im Sinn von Liebe und Licht.
Und hab das dann "heimlich" mal ausprobiert, als ich mit zwei Freundinnen abends weg war. Ich wollte an diesem Abend nicht mehr "so tun als ob", sondern einfach nur entspannt ich selbst mit den beiden sein. Das war für mich wie eine Feuerprobe, weil ich eigentlich gedacht habe, dass die beiden vielleicht enttäuscht von mir wären oder mich darauf ansprechen würden, dass ich so ganz anders bin. Aber nichts davon ist passiert und es war ein äußerst entspannter und auch entspannender Abend für mich! 
Ich habe mich nämlich - gar nicht wie sonst - überhaupt nicht angestrengt, eine "tolle Gesprächspartnerin" zu sein und auch ja die richtigen Fragen zu stellen! Weder zu intim noch zu oberflächlich. Ich habe diesmal einfach nur dann gefragt, wenn ich etwas wirklich wissen wollte und dann hat mich natürlich auch die Antwort interessiert und so war der Abend wahnsinnig schnell vorbei und ganz entspannt und schön!
Und am letzten Wochenende, es war ja Ostern, habe ich das bei meinen Eltern und meinem Bruder und seiner Familie auch gleich so gemacht. Mensch, wenn ich das schon früher gewusst hätte! Es war einfach nur schön.
Also, wenn das "Liebe und Licht in die Welt tragen" ist, dann macht das richtig Spaß und tut einfach nur gut! Kann ich zum Nachahmen und Mitmachen nur empfehlen! Und macht mir Mut, in dieser Richtung weiter zu machen!"

 

Günther schreibt:
"Liebe und Licht waren schon immer hohe Werte für mich. Meine Eltern waren sehr gläubig. Nicht im kirchlichen Sinne, sondern in einer tiefen Verbundenheit mit der Erde und den Jahreszeiten, mit allen Kräften, die sie kannten und denen sie oft dankten. Wie viele Male ging ich mit ihnen über das Feld und in den Wald und sie erzählten mir von den Jahreszeiten, von den Kräften von Wind, Sonne, Regen und Erde, von den Tieren und Pflanzen, die ganz besondere Kraft besitzen und von den Menschen, die darüber wissen und im Einklang mit diesen Kräften leben und arbeiten. Wie oft führten wir kleine Dankgebete und -rituale durch und wie sehr lebten meine Eltern in Einklang mit allem! Dafür bin ich ihnen zutiefst dankbar. Von ihnen habe ich gelernt, dass wir Menschen nur ein ganz kleiner Teil dieser Erde sind, dass wir hier Gäste sind und dass jeder Einzelne seinen ganz eigenen Beitrag leisten kann, damit die Welt - die in ihrem Ursprung nichts anderes ist als Liebe und Licht - durch uns nicht missbraucht und zerstört, sondern erhalten und geehrt wird. Und dass wir alle, gemeinsam mit den Tieren und den Pflanzen, dazu beitragen können. 
So etwas wie Midlife-Crisis oder Sinnkrise gab es im Leben meiner Eltern nicht. Sie wussten immer, dass sie von der Erde reich beschenkt waren und dass sie diese Geschenke nehmen durften, wenn auch sie der Erde und der Welt etwas zurückschenkten. Etwas, was Liebe und Licht in dieser Welt erhält und zu ihrem Wachstum beiträgt.
Und so hoffe ich, dass meine Eltern, die schon längst tot sind, über ihren Tod hinaus dazu beitragen, dass Liebe und Licht in der Welt wachsen, indem ich davon erzähle und in ihrem Sinne auch mein Leben lebe. Ich danke Euch, liebe Mutter und lieber Vater. Euer Günther."

 

Silke schreibt:
"Ich möchte Dir für diese Frage danken, Katharina. Sie hat mich ins Nachdenken gebracht und hat dazu geführt, dass ich etliche Dinge neu sehe und verstehe. Es war mir vorher nicht bewusst, dass ich zu etwas in dieser Welt beitrage, das ich "Licht und Liebe" nennen würde. Nach längerer Beobachtung meines Lebens habe ich aber doch etwas gefunden. Beispielsweise ist mir aufgefallen, dass ich gerne genau nachfrage und wissen möchte, warum jemand etwas macht oder nicht macht. Damit ich es verstehen kann. Dass ich nicht versuche, den anderen von seiner Meinung abzubringen oder von etwas anderem zu überzeugen, sondern dass ich einfach zuhöre und damit für mich Klarheit bekomme. Und oft sagen mir andere, dass sie dadurch selbst ganz viel Klarheit bekommen haben, weil ich so viel und oft nachgefragt habe. Das ist wie ein roter Faden, der sich durch alle meine Kontakte zieht und dort für eine Qualität sorgt, die mir vor Deiner Frage im Sinne von "Licht und Liebe" nicht bewusst war. Aber vielleicht bin ich ja so etwas wie ein "Klarheits-Engel"? ;-)"

 

Gabriele schreibt:
"
Bringe ich Licht und Liebe in die Welt? Ich bin auf die Suche gegangen, wann und wie das sein könnte. Es gibt z.B. immer wieder Momente, da sagt mir jemand: „Deine Augen leuchten so, du strahlst richtig.“ Wann das so ist? Wenn es mir gut geht, wenn ich glücklich bin, wenn ich mich über etwas freue. Wenn ich erzähle von mir, von dieser Freude, von meiner Dankbarkeit, von meinem Weg, von dem, was mir gut tut und was mir geholfen hat. Und während ich erzähle, merke ich, wie sehr mich das selbst stärkt und noch mehr ins Fließen bringt. Und auch für meine Mitmenschen hat es eine wohltuende Wirkung: „Das war gut, dass wir miteinander gesprochen haben. Du hast mir wieder Mut gemacht. Das hat mir jetzt gut getan. Jetzt geht es mir wieder besser.“
Was kann ich also tun, um Licht und Liebe in die Welt zu bringen? Ich darf bei mir anfangen! Und ich glaube, dass für mich diese Reihenfolge wichtig ist. Ich schaue zuerst auf mich. Das ist vielleicht nur ein kurzer Augenblick, in dem ich innehalte, die Aufmerksamkeit auf mich richte, mich sehe und mich frage, wie es mir geht und was ich brauche. Wenn ich mich sehe, wenn ich für mich sorge, mich nähre, mich liebe, mich nehme, wie ich bin mit allen Licht- und Schattenseiten, dann geht es mir gut, dann bin ich glücklich und möchte die Welt umarmen und alle teilhaben lassen an meiner Freude. Dann kommt mir wieder dieses Lied in den Sinn: „Ich möchte singen vor lauter Freude, mit neuen Augen seh´n in die Welt. Und jedem Menschen, der mir begegnet, möchte ich sagen, Freunde sind wir …“ Wenn ich mit Liebe auf mich schaue, kann ich diese Liebe auch weitergeben.
Und in diesen Augenblicken „bringe“ ich mein Licht nicht in die Welt, es strahlt einfach."

 

Monika schreibt:
"Ehrlich gesagt ist das ein Thema, das sich durch mein ganzes Leben mehr oder weniger wie ein roter Faden zieht. Ich war das absolute Wunschkind meiner Eltern und durfte in einer Atmosphäre von Liebe und Geborgenheit groß werden. Als einziges Kind meiner Eltern habe ich viel Aufmerksamkeit und Wärme genossen und bin sehr dankbar für dieses Nest. Meine Mutter brachte mich viele Jahre jeden Abend ins Bett und setzte sich auf die Bettkante, um mit mir noch ein bisschen zu sprechen. Ganz oft hat sie mir erzählt, wie sie findet, dass ich oder sie und Papa oder andere Menschen Liebe in die Welt bringen. "Bunt schillernde Seifenblasen aus Liebe in die Welt hineinpusten" hat sie das genannt. Und ich konnte mir schon immer etwas darunter vorstellen.
Einige meiner Seifenblasen aus Liebe möchte ich hier aufzählen:
- ich bin gerne und oft dankbar und bringe das zum Ausdruck
- ich bemühe mich, mitfühlend und großzügig zu sein - auch mit mir
- ich bin gern freundlich und liebevoll
- ich höre zu und schreibe Briefe
- ich bin achtsam mit Pflanzen, Tieren und Menschen
- ich ernähre mich gesund, schlafe viel und bin viel in der Natur
- ich pflege meinen Körper und freue mich daran
- ich mache Yoga und Qi Gong und
- ich koche gerne mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.
Ich könnte hier noch vieles aufzählen. Viele Dinge, die ich für gar nicht erwähnenswert halte, weil sie mir eh so selbstverständlich erscheinen, so wie auch alles, was oben schon steht. Und doch tragen sie alle dazu bei, dass ich mich wohl fühle und der Welt liebevoll begegnen kann. Danke für dieses Forum!"

 

Martin schreibt:
"Ich muss zugeben, dass ich mir vor Eurer Frage noch nie Gedanken darüber gemacht habe, was ich zu Liebe und Licht in dieser Welt beitrage oder besser: beitragen könnte. Und so hat allein Eure Frage einiges in mir ausgelöst. Denn ich habe mir zum ersten Mal vorgestellt, dass ich ja tatsächlich auch was beitrage zu unserer Welt. Das war mir vorher nicht so bewusst. Jetzt hat sich da etwas verändert und ich merke, wie sehr mich der Gedanke freut, dass ich zu einem durchaus ja sehr Großen etwas beitrage. Und dass es mich andererseits erschreckt, was ich da bisher wohl beigetragen habe? Dass das wahrscheinlich oft nicht gerade die Liebe und das Licht in der Welt verstärkt hat... Das muss ich (ziemlich zerknirscht) sagen.
Und hier sind nun einige Gedanken, die mir über das kamen, was ich beitragen kann:
dass ich freundlich anderen gegenüber bin, dass ich andere aussprechen lasse und ihnen zuhöre. Dass ich auch mal eine Meinung stehen lasse und nicht gleich argumentiere. Dass ich nicht unterbreche, wenn jemand spricht. Und dass ich andere Fragen stelle - interessierte und eher liebevolle Fragen -, weil ich es wirklich wissen und verstehen will. Dass es mir nicht nur darum geht, dem anderen zu beweisen, dass ich Recht habe - und er oder sie nicht. 
Und es ist die Liebe zu meiner Partnerin und meiner Familie. 
Und möglicherweise (und hoffentlich) wahrscheinlich noch viel mehr, was ich dazu beitrage "dass das Zusammenleben in unserer Welt ein liebevolles und schönes Miteinander ist", wie Ihr so schön schreibt. 
Danke für den Anstoß. Ich werde in ein paar Monaten darüber berichten ;-)."

 

Harald schreibt:
"Für mich ist ganz klar: ich trage zu Licht und Liebe in der Welt bei, indem ich mich aktiv für den Umweltschutz einsetze. Ich kaufe ausschließlich Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau, ich verwende für die Körperpflege und Reinigung ausschließlich Substanzen, die biologisch abbaubar sind und ohne Tierversuche hergestellt werden, ich fahre hauptsächlich Fahrrad und verwende öffentliche Verkehrsmittel, ich bin Mitglied (z.T. auch aktiv tätig) in verschiedenen Umweltschutz- und Tierschutz-Organisationen, ich verwende Strom aus regenerierbaren Energien und aus Wind- und Sonnenenergie. Und ich erzähle vielen Menschen von diesen Möglichkeiten, die sie als Verbraucher haben - was zugegebenermaßen vielen meiner Mitmenschen manchmal auch auf die Nerven geht. Aber immerhin konnte ich bei etlichen schon Veränderungen feststellen. Und ich bleibe dran. Weil es mir so wichtig ist für die Erde und unsere Kinder - und für mich."

 

Anna schreibt:
"Ja, was für eine Frage! Wie ich Liebe und Licht in die Welt bringe?
Da fällt mir spontan mein Garten ein. Ich liebe Pflanzen über alles und mein Garten ist mein Herzstück. Jahraus jahrein pflanze ich und sorge dafür, dass es blüht und wächst. Und das tut es! Ein Wuchern ist da in meinem Garten, dass es eine wahre Freude ist! Viele Menschen, die bei mir vorbeikommen, sagen mir, wie sehr sie es genießen, in meinen Garten zu sehen und sich an den Blumen und den Farben und dem Duft freuen. Unglaublich viele Bienen und Schmetterlinge kommen zu den Pflanzen, Igel wohnen hier, Katzen besuchen meinen Garten, Frösche haben sich eingenistet und sogar ein Wildentenpaar kommt jedes Jahr und darf bei mir brüten. Ja, ich denke, das ist meine ganz eigene Art, Liebe und Licht in die Welt zu bringen. Indem ich die Welt ein Stückchen bunter und grüner mache, indem die Pflanzen bei mir wachsen und gedeihen dürfen und indem Tiere hier ihren Platz finden und bleiben dürfen."


Robert schreibt:
"Es fällt mir sehr schwer, hier etwas zu schreiben, weil ich bis vor vier Wochen nicht den Eindruck hatte, dass ich zu Liebe und Licht in der Welt irgendetwas beitrage - zumindest wissentlich. Dennoch hat mich Eure Frage ins Nachdenken gebracht und ich habe bemerkt, dass sie mich "verfolgt" hat und ich mich aufmerksamer in meinem Alltag beobachtet habe und allgemein mehr darauf geachtet habe, was ich denn so aussende. Das allein hat also schon sehr viel bewegt! 
Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich öfter mal freundlicher, liebevoller oder offener sein könnte. Anfangs hatte ich da Bedenken und hatte Befürchtungen, dass die anderen meinen könnten, ich wolle mich anbiedern oder "einschleimen". Aber als die anderen freundlich und offen reagierten, bin ich mutiger geworden. Hab den einen und anderen Freund angerufen und mal wirklich nachgefragt, wie es ihm geht und zugehört, was er zu erzählen hatte und habe aufgegriffen, was er nur zwischen den Zeilen gesagt hat - über sein eigentliches Befinden. Und das war dann für mich ganz erstaunlich, welche Gespräche zustande kamen! Worüber wir plötzlich sprechen konnten - er von sich, ich von mir und wir miteinander!
Und im Kollegenkreis wurde ich von zwei Kolleginnen angesprochen, dass ich mich so verändert habe, im positiven Sinne.
Ich danke Euch, dass Ihr bei mir diesen Stein ins Rollen gebracht habt, manchmal frage ich mich, warum ich erst so alt werden musste, um mir diese Frage zu stellen. Aber sicherlich ist es so besser als wenn es nie geschehen wäre. 
Und so danke ich Euch und dem Leben, dass ich mich da aktiv in einer Form einbringen kann, die mir bisher fremd und unbekannt war."

 

Dirk schreibt:
"Die Katharina fragt mich, wie ich Liebe und Licht in die Welt trage, und gleich habe ich ein schlechtes Gewissen, denn ich frage mich, ob ich das eigentlich tue.
Und dann merke ich, dass es bei mir nicht die großen Dinge sind, sondern die kleinen, wo mich das, was ich in die Welt bringe selber berührt, und wo ich das Gefühl habe, einen Beitrag zu leisten.
Wenn ich im Ausland bin, schreibe ich meiner Tochter jeden Tag eine Postkarte.
Als meine Frau im Ausland war, haben wir uns monatelang jeden Tag einen Brief geschrieben.
Gerade bin ich wieder für zwei Wochen zur Arbeit im Ausland, und meine Frau erzählt mir, dass meine Tochter mit ihrem Großvater ein Schloss besucht. Ich sehe die beiden Hand in Hand vor meinem inneren Auge. Ein alter Mann - über 80 Jahre alt. An seiner Hand ein 6jähriges Mädchen.
Warum denke ich an die Postkarten? An die Briefe? Und was ist zwischen dem alten Mann und dem kleinen Mädchen?

 
„Verbundenheit.“
Verbundenheit berührt mich. Verbundenheit macht mich lebendig.
Ich suche Verbundenheit, und ich schaffe Verbundenheit.
Und gleichzeitig scheitere ich täglich. Wegen der Zeit.
„Zeit schafft Verbundenheit.“
Denn um sich verbunden zu fühlen, braucht es Zeit. Zeit, sich auf sich selbst, und auf andere einzulassen. Wirklich da zu sein. Mit allen Sinnen.
„Zeit ist wahrer Luxus, und doch kostet sie nichts.“
Wenn ich viel arbeite, und meiner Familie ein tolles Leben biete, wir alle haben, was uns glücklich machen sollte, dann haben wir am Ende eine tolle Wohnung, ein großes Auto, Urlaub in fernen Ländern, jeder ganz viele tolle Sachen.
„Dann haben wir alles, aber wir haben uns selber nicht mehr."
Mein Beitrag derzeit, Liebe und Licht in die Welt zu tragen ist, dass ich mir bewusst werde, dass alles im Leben seinen Preis fordert.  Jedes Ziel, jeder Besitz, jede Entscheidung.
„Doch was befriedigt am Ende wirklich ?“
Wenn ich am Ende das Jahres zurück schaue, ist es nicht das neue iphone, oder ein schicker Flachbildfernseher. Sondern es sind einfache Dinge. Wie die drei Mal im Jahr, wo ich die paar Kilometer von meinem Büro in der Großstadt in der Nacht zu Fuß nach Hause gegangen bin. Und wo ich die Stadt, in der ich lebe, und mich selbst wirklich wahr genommen habe.
„Die Dinge, die wirklich befriedigen, kosten nicht Geld - sie kosten Zeit.
Und sie bringen uns in Kontakt mit uns selbst.“
Viele Dinge verführen mich, indem sie mir eine oberflächliche Befriedigung bieten. Essen, einen Film anschauen, ein Computerspiel spielen, im Internet browsen, mir etwas Tolles kaufen.
Doch am Ende hat mir keine dieser Verführungen das gegeben, was ich suche - Verbundenheit.
„Am Ende bin ich leer.“
Womit möchte ich eigentlich verbunden sein?
„Mit mir selbst - Mit der Natur - Mit anderen.“
Das ist für mich ein Kreislauf. Nur wenn alle drei erfüllt sind, bin ich verbunden. Nur wenn ich alle drei berühre, lebe ich.
Wie bringe ich also Liebe und Licht in die Welt?
Ich schenke Zeit - mir selbst - der Natur - anderen.
Ich bin achtsam, dass mich die Geschwindigkeit, in der wir leben, das Bild von Erfolg, das sich so materiell ausdrückt und der Konsum nicht erdrücken. Dass ich nicht vergesse, dass das alles nur eine Illusion von Glück ist, der das wahre Glück zum Opfer fällt.
Ich möchte mich nicht von meiner Frau scheiden lassen, wenn unser Kind aus dem Haus geht - weil wir dann auf einmal drauf kommen, dass uns seit Jahren nichts verbindet - nur um dann alleine vor einer großen Leere zu stehen.
„Ich lebe jetzt. Jetzt ist die Zeit für Verbundenheit. Immer jetzt.“
Ich wünsche mir für mich, dass ich bescheiden leben kann, und Zeit habe für Verbundenheit. Ich wünsche mir für mich, dass ich mit den Jahren mich mehr und mehr verbunden fühlen kann - dass dieses Gefühl mehr und mehr Platz in meinem Leben hat.
In einem fühle ich mich mit allen Menschen verbunden.
„Wir verlieren uns alle - immer wieder."
Es ist nicht schwer sich zu verlieren. Nicht verbunden zu sein. Aber es gibt auch immer die Möglichkeit, sich wieder zu verbinden. Ganz direkt. Indem ich alles aus dem Weg räume, was zwischen mir und mir, mir und der Natur, mir und meinem Nächsten steht, und direkt lebe - jetzt.
Ich danke der Katharina für die Möglichkeit hier etwas beizutragen.
Jedes Leben und jede Lebenserfahrung ist anders. Vielleicht findet sich für den einen oder anderen eine Inspiration in dem, was ich hier geschrieben habe."

 

Matthias schreibt:
"Ich trage in dieser Welt zu einem liebevollen und schönen Miteinander bei, indem ich das Leben achte und ihm diene. Dies tue ich vor allem im ganz privaten Kreis meiner Familie und Freunde und im größerem Kreis von Bekannten und allen Menschen und Lebewesen, denen ich begegne. Dies geschieht absichtslos ohne zu missionieren, doch es mag sein, dass es Wellen schlägt, die irgendwo ankommen und dort möglicherweise etwas bewegen, von dem ich gar nicht weiß."

 

Sabine schreibt:
"In meinem Beruf als Verkäuferin bemühe ich mich, meinen Kunden offen, freundlich und entgegenkommend zu begegnen. Ich freue mich, wenn ich ihnen helfen kann und ihre Fragen beantworten kann. Wenn ich ihnen den Artikel mitgeben oder besorgen kann, den sie sich wünschen oder wenn ich sie beraten kann, zum Beispiel, wenn ich den Eindruck habe, dass etwas anderes viel günstiger für sie wäre oder besser passen würde. Dann freue ich mich ganz besonders. 
Auch privat bin ich gerne da, wenn jemand eine Frage hat oder wenn es einfach nur ums Zuhören geht. Dann koche ich uns Tee und weil ich so gerne Kuchen backe, bringe ich dann oft einen mit, den wir dann gemeinsam essen, während mir meine Freundin erzählt und ich einfach bei ihr bin."

 

Tom schreibt:
"Also, die Frage hat mich erst mal stutzig gemacht. Ich und Liebe und Licht???? Da muss ich zugeben, dass ich erst mal gar keine Antwort wusste. Ganz schön ins Schwitzen bin ich gekommen. Und dann ist mir eingefallen, dass es ja vielleicht auch schon Liebe und Licht ist, wenn ich mal weniger schimpfe auf andere, z.B. wenn jemand an der Ampel vor mir nicht gleich losfährt, wenn sie  auf grün umschaltet. Wenn ich stattdessen einfach ruhig bin und durchatme. Wenn ich das nämlich über mehrere Ampeln auf dem Heimweg so mache, dann habe ich in den letzten Tagen festgestellt, komme ich mit besserer Laune daheim an und dann kann ich gleich viel netter zu meinen Kindern sein, die mich sonst oft genervt haben, wenn sie gleich was von mir wollten. Das ist jetzt anders. Und so habe ich vielleicht doch was mit Liebe und Licht in der Welt zu tun."

 

Angelika schreibt:
"Ich trage vor allem im Kontakt mit meiner Tochter Licht und Liebe in die Welt. Indem ich ihr meine Liebe gebe und sie Licht sein darf und es so hoffentlich immer mehr Licht und Liebe in der Welt gibt."

 

Stefanie schreibt:
"Ich liebe es, anderen Menschen zuzuhören, meine Katzen zu streicheln, für meine Familie und Freunde - und zum Teil auch für ganz Fremde - Ansprechpartnerin und liebevoll Mitfühlende und -freuende oder auch -trauernde zu sein. An meine Familie, an Freunde, an Nachbarn zu denken und für sie da zu sein. Ich bin gerne freundlich und grüße auch Menschen auf der Straße und im Hausgang, die ich persönlich nicht kenne. Ich frage nach und höre zu - auch mir selbst. Und ich danke viele Male am Tag - innerlich und auch in Worten -, dass Frieden ist, dass die Sonne scheint, dass es regnet, dass mein Müll abgeholt wird, dass ich warm duschen kann und genügend zu essen habe, dass ich gesund bin und dass ich es mir leisten kann (zeitlich und finanziell) mich mit mir zu befassen, Bücher zu lesen, Seminare zu besuchen und Begleitung in Anspruch zu nehmen. Dass es meine Tochter und meinen Mann gibt. Dass ich heute die ersten dicken grünen Knospen an einem Busch gesehen habe!"

 

Henning schreibt:
"
Ich trage Licht und Liebe in die Welt, indem ich auf Menschen offen zugehe. Dabei ist es völlig gleichgültig, was der Beruf, die Herkunft, die Religion oder das Aussehen dieses Menschen ist. In mir ist Respekt und Achtung für ihn oder sie. Ich würde mich als Menschenfreund bezeichnen und freue mich daran.
Und meine Familie ist mir sehr wichtig. Obgleich ich beruflich sehr eingebunden bin, sorge ich dafür, dass ich für meine Frau und unsere beiden Söhne genügend Zeit habe. Dass wir Zeit miteinander verbringen, miteinander spielen und reden, beisammen sitzen und uns zuhören."

 

Gabriele schreibt:
"
Als eine meiner Aufgaben sehe ich es in dieser Welt an, das in jedem Einzelnen innewohnende Potential, mit dem er für sich ein erfülltes Leben führen kann, zu erwecken bzw. zu stärken. Dies durch Annahme des Einzelnen wie er ist und durch - bei mir sehr nahestehenden Menschen - das Angebot immer zu mir zu kommen, wenn es ganz schlimm kommt und/oder vielleicht kein anderer mehr als Stütze da zu sein scheint. 
Zudem lache ich gerne und umgebe mich sowohl mit sehr tiefsinnigen, ernster gestimmten Menschen wie auch mit sehr humorvollen und versuche, diese beiden Elemente (die ich selbst in mir trage) zueinander zu führen und beide zu leben und dies möchte ich auch allen anderen Menschen zeigen, damit sie es selbst auch leben dürfen. Zudem möchte ich zeigen, dass es möglich ist, in irgendeiner Art und Weise die vielen verschiedenen Aspekte unserer Persönlichkeit in unterschiedlichem Maße - je nach Situation - zu leben und auch alle Aspekte miteinander zu harmonisieren. Je nach Gegebenheit im Außen geht dies mehr oder weniger leicht....nur, es geht!"

 

Angelika schreibt:
"
Es ist wunderbar, sich selbst zu lieben, für sich Sorge zu tragen, weil aus diesem Tun, aus diesem Sein, aus dieser inneren Zufriedenheit soviel hinaus schwingt in den ganz normalen Alltag. Diese Fülle strömt in welcher Form auch immer weiter, in jede Begegnung, in jeden Blick, in alles was wir tun. Sie macht weit und sie macht glücklich.

Am meisten aber jubelt meine Seele, freut sich mein Herz, wenn ich einmal in der Woche für ein paar Stunden ehrenamtlich im Altenheim bin. Wenn ich Menschen, die zu fast keiner äußeren Regung mehr fähig sind, liebevoll berühre, ihre Hände halte, zärtlich ihr Gesicht streichle und im Inneren von Herz zu Herz kommuniziere, dann spüre ich die Nähe der Engel und die unendliche göttliche Liebe. Das was zurückkommt, das was ich geschenkt bekomme, ist bei weitem mehr als ich gebe."

Simone schreibt:
"Mir hat einmal eine Bekannte eine Karte geschrieben, über die ich total verblüfft war. 'Du bist ein Mensch, der Spuren hinterlässt .... wo Du bist, scheint die Sonne.' Das hat mich zu dem Thema 'Liebe und Licht in die Welt tragen' nachdenklich gemacht. Ich denke, dass ich Licht und Liebe in die Welt trage, indem ich das bin, was ich bin. Das heißt, ich liebe die Menschen, ich liebe die Natur und ich freue mich daran, jeden Tag neu zu entdecken. Praktisch wie ein Kind. Ich verliere nie die Lust am neu atmen und sehen.
Es ist für mich wichtig, dass ich für andere da bin, einfach auch mal nur zuhöre. 
Ich gehe meinen Weg, ob es anderen passt oder nicht. Ich sage meine Meinung, ob es anderen passt oder nicht. Aber ich achte darauf, dass ich keinen Menschen verletze, so wie auch ich nicht will, dass man mich verletzt.
Vielleicht einfach ein kleines Zitat, das auszudrücken vermag, was mein Innerstes, mein Anstreben beschreibt: 'Selbstlosigkeit, liebevolle Hinwendung und Mitfühlen mit anderen Menschen befreien, führen zu Frieden im eigenen Inneren und in der Gesellschaft.'
Ich denke, in dieser Welt ist es ganz wichtig, ein Miteinander zu leben, füreinander da zu sein. Das Leben bietet so viel. Es ist zu kurz, um gegeneinander zu kämpfen. Ich denke, dass ich dies auch meinen Mitmenschen durch mein Sein vermittle."

Ilse schreibt:
"Liebe ist in meinem Leben stets ein wunderbarer Begleiter gewesen. Ich war ein Kind der Liebe und ich schenke sie gerne weiter. Ich liebe meine Kinder und Enkelkinder, und auch Tiere, die mich viele Jahre begleitet haben.
Und nun möchte ich erzählen, warum ich einen kleinen Kater so sehr liebe: Dezember vor zwei Jahren auf Mallorca, es war der Geburtstag meines verstorbenen Bruders, hörte ich die ganze Nacht eine Katze jämmerlich schreien. An Schlaf war nicht zu denken, endlich kam der Morgen, ich rannte aus dem Hotel und ahnte Schlimmes. Die Schreie kamen aus einem Abflussrohr. Wieder rein, zur Rezeption und um Hilfe bitten. Nach einem weiteren schrecklichen Tag kam dann endlich ein Mann, der zu dem Verlauf der Rohre Bescheid wusste, und endlich wurde mit Hilfe eines Gartenschlauches und vielen liebevollen Händen eine kleine vier Wochen alte Katze gerettet. Für mich ein unglaublich glücklicher Moment.
Chico ist nun etwas mehr als zwei Jahre alt, er flog mit mir nach Hause. Ich liebe ihn sehr und glaube, dass er ein Geschenk meines Bruders ist."

Doris und Herbert schreiben:
"Es gibt schon ein paar Dinge, von denen ich glaube, dass sie - außer mir - auch der Welt gut tun: Morgens stehe ich an der hinteren Balkontür (im Sommer im Freien) mit dem Gesicht zur Sonne und ausgebreiteten Armen und spreche oder denke "Gottes Segen allen Wesen, Licht und Liebe aller Welt und Frieden überall."
Wenn ich unterwegs bin und dran denke, segne ich alles, was meinen Weg kreuzt - Menschen, Tiere, Pflanzen, Gebäude, den Straßenverkehr ....
Unter "Licht und Liebe in die Welt tragen" verstehe ich auch, einfach anderen gegenüber freundlich zu sein, liebevolles Interesse und Anerkennung zu zeigen. Zum Beispiel, wenn ich irgendwo gut beraten oder nett bedient wurde, dann sage ich das auch und bedanke mich dafür. Wo ich irgend kann, spende ich Lob.
Manchmal meditieren Herbert und ich zusammen, und dann lassen wir visualisierend Licht und Liebe die Welt einhüllen."

Andreas schreibt:
"Ich verschenke viele Male am Tag ganz bewusst ein Lächeln. Ich blicke einen Menschen an und lächle ihm zu. Dies können ganz fremde Menschen auf der Straße oder in der U-Bahn sein, dies kann ein Kollege oder Mitarbeiter sein, das können meine Tochter oder meine Frau sein, der Baum am Wegesrand oder der Hund, der vor mir auf der Straße läuft, das Kind an der Hand seiner Mutter oder der Mann, der die Straße kehrt, in der wir wohnen."

Katharina schreibt:
"Ich trage Liebe und Licht in die Welt, indem ich versuche jeden Tag so zu leben, als sei es mein letzter Tag. Ich versuche, mich von meinen Kindern und von Freunden so zu verabschieden als wäre es das letzte Mal. Ich teile ihnen meine Liebe und Zuneigung mit, sage ihnen, was mir an ihnen gefällt und versuche darauf zu achten, dass wir in Frieden auseinander gehen.
Die Menschen, denen ich beruflich im Krankenhaus begegne, sind oft voller Schmerz, Furcht und Anspannung. Ich versuche, ihnen so zu begegnen, wie ich mir wünschte, dass mir in einer solchen Situation begegnet wird und tröste und halte sie und bin bei ihnen - je nachdem, wie es mir gelingt und der oder die Einzelne es zulassen kann. Manchmal jedoch ist auch Wut und Abwehr in mir und dann fällt mir es schwer, Liebe zu erleben und zu geben.
Ich höre intensiv zu und bin da für Menschen, die Unterstützung brauchen. Ich setze mich in meinem Umfeld ein und engagiere mich für eine Welt, in der Menschen miteinander sprechen und die gleichen Rechte haben."

Stefan schreibt:
"Mit meinem Lächeln trage ich Liebe und Licht in die Welt."

Jens schreibt:
"Ich bringe mein Licht und meine Liebe durch meinen liebevollen, dankbaren und wenn irgend möglich, achtsamen Umgang mit allen Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen in die Welt. Ich vermeide Gewalt und Ungerechtigkeit in allen Belangen, da ich der Meinung bin, dass es auch einen friedlichen, fröhlichen, liebevollen Weg gibt. Eben, da ich diesen Weg gehe, scheine ich. Das ist MEIN Licht und MEINE Liebe, die ich so ausdrücke und in die Welt strahlen lasse. Ich bin sehr dankbar dafür."

Katharina schreibt:
"Wenn ich morgens aufwache, begrüße ich noch im Bett liegend den Tag und alles, was mir an diesem Tag begegnen wird. Ich segne diese Begegnungen und stelle mir vor, wie alles zum Wohle von uns allen, zum Wohle aller Wesen, zum Wohle der Großen Mutter und der ganzen Welt geschehen möge. Und danke dafür.
Ganz oft gehe ich tagsüber immer mal wieder gedanklich zu einem Menschen, einem Tier, einer Pflanze, einem Wesen, einer Situation, einem Ort oder einem Gegenstand, den ich als Segen in meinem Leben empfinde. Ich danke dafür und lasse meinen Dank und meine Liebe dann von meinem Herzen aus dort hinströmen. Das bewirkt ein ganz warmes und weites Gefühl in meinem Körper.
Ich lache für mein Leben gerne und lächle oft jemandem zu.
Ich begegne mir selbst und denjenigen, mit denen ich in Kontakt bin, mit möglichst offenem Herzen und achte dabei darauf, dass mein Herz in Frieden und Liebe ist. 
Wenn ich mit jemandem spreche, sende ich innerlich oft einen Segen aus, ein "mögest Du immerdar gesegnet, beschützt und behütet sein". Manchmal traue ich mich auch, diesen Segen laut auszusprechen.
Immer wieder gehe ich tagsüber mit meiner Aufmerksamkeit zu meinem Herzen und stelle mir vor, wie es sich ganz weit öffnet.
Ich teile anderen Wesen immer wieder mit, wie sehr ich sie schätze und liebe und wie schön es ist, dass es sie gibt.
Abends danke ich für all den Segen, den dieser Tag in mein Leben gebracht hat."